Archiv
12.09.2014, 06:24 Uhr | Christina Henke
Das alte Stadtbad in neuem Glanz
Besuch im Stadtbad Oderberger Straße
Die ehemalige "Volksbadeanstalt" ist nicht nur historisch, sondern auch architektonisch ein faszinierender Ort im Herzen des Prenzlauer Berges, der nun nach jahrelangem Dornröschenschlaf zu neuem Leben erwacht. Am 11. September besichtigten wir das Stadtbad in der Oderberger Straße. Die Eigentümerin Barbara Jaeschke stellte vor Ort ihr visionäres Projekt des lebendigen Campus, bestehend aus Hotel, Schwimmbad und Restaurant, in Eigenregie betrieben, vor. 
Während der exklusiven Führung durch die historischen Katakomben sind wir für einen kurzen Moment in unterschiedliche Zeitepochen gereist. Angefangen 1902, als das Gebäude im Stil der Neorenaissance, konzipiert von Ludwig Hoffmann, eröffnet wurde. Gefolgt vom 2. Weltkrieg und beendet in der DDR, wo das Stadtbad weiterhin genutzt wurde und zum bedeutenden sozialen Bezugsort für die Menschen in der Umgebung  avancierte. 

Mit dem Kauf 2011 beendete Jaeschke eine lange Sanierungsdebatte. Nächstes Jahr soll das alte Stadtbad im neuen Glanz erstrahlen und für die Bewohner wieder ein Ort der Erholung werden. Die Idee der Selbstständigkeit kam der Unternehmerin Jaeschke, die 2013 den 2. Platz bei der Wahl zur „Berliner Unternehmerin“ gewann, vor 30 Jahren, als sie als Lehrerin keine Anstellung fand. Seit 30 Jahren ist sie als standortverbundene Unternehmerin gewachsen und beschäftigt derzeit 85 feste Mitarbeiter und 200 Honorarkräfte. Von diesen sind 90 % weiblich. Bei der Mitarbeiterphilosophie verfolgt sie eine Politik der „eigenen Reihen“, fördert ihre Mitarbeiter, um ihnen eine Aufstiegschance zu ermöglichen.   
 
CDU Deutschland
Frauen Union
CDU Pankow
©   | Startseite | Impressum | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.15 sec.